Gleichzeitig mit obigen Mikroklima ? und FORMES – Technologie -Untersuchungen wurde von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Universität Krakau eine Ausführung der Monografie unter dem Titel ,,Die ökologischen und gesundheitlichen Vorteile von dem Einsatz des Wandeinrichtens aus Konstruktionslehm”
Wir stellen ausgewählte Fragmente der Monografie dar:
Im Jahre 1987 bestimmte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Liste von Symptomen und Krankheiten, die mit dem Wohnen in einem kranken Gebäude verbunden sind. Zu denen gehören u. a. allergische Beschwerden (Bronchialasthma, Entzündungen der Augen-, Hals- und Nasenschleimhaut, chronische Bronchitis), neurotisch bedingte Krankheiten (Migräne, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen), Legionärskrankheit (Legionella ? Bakterie), Klimaanlage ? Fieber, chemische Überempfindlichkeit und tumorartige Krankheiten. Die Krankheiten, die aufgrund der dauerhaften Auswirkung von schädlichen Faktoren auf unseren Organismus, die in unserer Umgebung vorkommen, sind als Zivilisationskrankheiten oder Umgebungskrankheiten genannt. Die Zivilisationskrankheiten sind Ursachen von 80% des Todes (GUS 2004).
Die atmenden Strukturwände aus festgestampftem Lehm sind ein außerordentlich empfindlicher Feuchtigkeitsregulator, der ein freier Luft- und Wasserdampfdurchfluss ermöglicht, indem er ein festes für die Gesundheit optimales Feuchtigkeitsniveau von 50 – 60% sichert. Der Lehm besitzt starke antiseptische Konservierungseigenschaften, die zur Entstehung einer biologischen Drohung nicht zulassen. Dieses Material ist auch durch hohe Echtheit gekennzeichnet.
Der möglichst breiter Ersatz konventioneller Wände – Materialien durch das ausgezeichnete, Naturelle Material wie nicht gebrannter Lehm, die auf grüne Energien ausrichteten architektonischen Lösungen, die in der Gestaltung und in Durchführung gesundheitliche Erfordernisse des menschlichen Organismus im Rahmen seiner biologischen Gesundheit berücksichtigen, gibt reale Grundlagen zur Gewinnung optimaler Mikroklima – Verhältnisse. Die auf Naturelle Art und Weise (durch spezifische physische und chemische Eigenschaften des Lehms) optimalen erworbenen Mikroklima ? Verhältnisse haben den entscheidenden Einfluss auf den Gesundheitszustand des Menschen in Innenräumen.
Die spezifischen physischen und chemischen Lehmeigenschaften, die beim Einrichten von Strukturellenwänden in der Technologie des festgestampften Lehms ausgenutzt werden, sind vor allem seine hohe Wärme-Akkumulation, die Fähigkeit zur Regulation der relativen Feuchtigkeit in den Innenräumen, frei atmende Wände und chemisch unberührtes Material ? vier Grundbedingungen, die das optimale Mikroklima beeinflussen.
Große Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität der massiven Wände, z. B aus dem festgestampften Lehm lässt den Prozess der Wärmegewinnung aus der Sonneneinstrahlung optimalisieren, indem der Energieverbrauch in der Heizungsperiode von 2 bis 15 % geringer ist und im Sommer durch das Absorbieren der Außenwärme die Temperatur auf natürlicher Weise gesunken wird. Die Wärmestabilität der massiven Bauelemente begleicht eigenständig die Temperaturschwankungen.